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Keine Stimme für Prohibitionisten


7th June 2009

In Ermangelung auch nur einer einzigen größeren, der fortschreitenden Bevormundung von 
Rauchern in den europäischen Staaten konsequent entgegentretenden Partei rät Netzwerk 
Rauchen, die führende Bundesvereinigung gegen die Diskriminierung von rauchenden 
Menschen, bei der Europawahl am kommenden Sonntag entweder die RENTNER­PARTEI­ DEUTSCHLAND oder aber demonstrativ ungültig zu wählen.


Eine vom Netzwerk in den vergangenen Wochen durchgeführte schriftliche Befragung aller zur 
Europawahl kandidierenden Parteien
 zu deren Haltung beim so genannten „Nichtraucherschutz“ 
hatte geradezu groteske Wissensdefizite bei den Kriterien und Entscheidungsgrundlagen offenbart, 
auf Basis derer fast alle der befragten Parteien ihre Positionen zum Thema Rauchverbote vertreten.

So ziehe offenbar kaum eine Partei die von Pharmalobby und vom WHO-Kollaborationszentrum
für Tabakkontrolle beim Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg auf Basis unbelastbarer
Junk Science verbreitete Legende in Zweifel, wonach von Tabakrauch auch für Nichtraucher eine
erhebliche, für jährlich 3.301 Menschen angeblich sogar tödliche Gesundheitsgefährdung ausgehe,
so Jürgen Vollmer, stellvertretender Bundesvorsitzender des Netzwerk Rauchen.

Über die Hälfte der Parteien hätte den Fragekatalog des Netzwerks erst gar nicht beantwortet. Viele
hätten erklärt, den so genannten „Nichtraucherschutz“ weiter ausbauen zu wollen, wobei die
Interessen von Rauchern zurück stehen müssten. Nur wenige der befragten Parteien hätten eine
kritische Auseinandersetzung mit den Beschränkungen der individuellen Freiheitsrechte durch
Rauchverbote erkennen lassen, aber nur die RENTNERPARTEIDEUTSCHLAND hätten sich
auch unmissverständlich und ohne Wenn und Aber gegen gesetzliche Bevormundungen durch
Rauchverbote ausgesprochen.

Die Passivrauch-Lüge habe sich inzwischen offenbar so tief in die Köpfe eingegraben, dass sich im
Ringen um potenzielle Wählerstimmen offenbar keine der größeren Parteien mehr traue, der
massiven Mainstream-Propaganda mit sachlich-nüchterner, wissenschaftlich fundierter Aufklärung
offen entgegenzutreten. Durch diese in einer Demokratie völlig unverständliche Enthaltsamkeit
werde den Kräften der Prohibition ohne Not in die Hände gespielt, anstatt den längst überfälligen
Widerstand gegen die Verbotswillkür der fortschreitenden Gesundheitsdiktatur zu forcieren.
Vor diesem Hintergrund vermag Netzwerk Rauchen anlässlich der Europawahl nur die Wahl der
„RENTNERPARTEIDEUTSCHLAND“ oder eine ungültige Stimmabgabe zu empfehlen.

„Raucher, die keiner der antretenden Parteien mehr vertrauen, sollten der Wahl nicht fern bleiben,
sondern bewusst ungültig wählen“, so Vollmer weiter, „um so ein sichtbares Zeichen für Freiheit
und gegen Verbotswillkür zu setzen, das nicht als Ausdruck allgemeiner Politikverdrossenheit fehl
interpretiert werden kann.“ Das Gebot der Stunde laute: „Keine Stimme für Prohibitionisten“.

© 2014, The International Coalition Against Prohibition